Die Oberflächenbeschaffenheit von Industrieprodukten hat großen Einfluss auf deren visuelle Wirksamkeit und ist meist direkt von der Wahl des verwendeten Materials abhängig. Die Oberflächen verschiedener Materialien und deren Kombination sind wichtiger Auslöser von Assoziationen beim Produktbenutzer wie Sauberkeit, Wärme, Kälte, Frische usw. Durch die verschiedensten Materialien und deren Oberflächenbeschaffenheit (blank, matt, glatt, aufgeraut) bzw. Oberflächenverformung (konkav, plan, konvex) sind gezielt entsprechende Wirkungen durch den Industrial Designer zu erreichen. Charakteristisch für die Oberflächenbeschaffenheit von Industrieprodukten ist deren Makellosigkeit. Die glatte, glänzende, makellose Oberfläche vieler Industrieprodukte verleiht ihnen einen Hauch von Sauberkeit, Perfektion und Ordentlichkeit. Dies sind ohnehin Kriterien, die innerhalb unserer Gesellschaft hoch eingeschätzt werden. Die perfekte, fehlerlose Oberfläche von Industrieprodukten suggeriert eine Perfektion bezüglich der Gebrauchseigenschaften, die nicht immer vorhanden ist. Dieser Oberflächenperfektionismus an den Produkten (das Automobil ist ein gutes Beispiel dafür) kann beim Benutzer ein ausgeprägtes Pflegeverhalten hervorrufen … Dieses Beispiel zeigt, dass Industrieprodukte durch entsprechende Gestaltung sehr wohl dazu imstande sind, das menschliche Verhalten tief greifend zu beeinflussen.
Designbewertungen
Designbewertungen – wie Design beurteilen?
Die Frage nach geeigneten Bewertungskriterien im Design ist so alt wie das Design [1] selbst und bis heute nicht erschöpfend beantwortet. Peter Zec, Geschäftsführer des Designzentrums Nordrhein Westfalen, hält gutes Design für „prinzipiell unentscheidbar“: „Es ist einfach nicht möglich, eine präzise Formel oder ein logisch begründbares Regelwerk über die qualitative Bestimmung von Design aufzustellen!1“. Form [2] und Funktion von Produkten sind klar erkennbar und beschreibbar; doch wie das Gesehene bewerten? Und nach welchen Maßstäben die differenzierten kommunikativen, symbolischen und emotionalen Facetten [3] eines Produktes beurteilen? Gerade wegen dieser kaum zu bewertenden Dimension des Designs, ziehen sich Profis wie Laien meist auf die funktional-ästhetische [4] Ebene zurück. Designjurys diskutieren bei eingereichten Produkten gewöhnlich Faktoren wie Gebrauchsnutzen, innovations- und Veränderungspotential, Nachhaltigkeit und Gebrauchsvisualisierung und ob das Design eines Produktes seine Handhabung für den Benutzer klar ablesbar macht. Dass Design das Verhältnis von Mensch zu Objekt zum Ausgangspunkt der Gestaltung hat, wird dabei vorausgesetzt.
Jede Bewertung ist auch vom jeweiligen Blickwinkel abhängig. Für Unternehmen beispielsweise ist ein Produkt dann gelungen, wenn es zum Markenprofil passt, die Marke aufwertet und Gewinn bringt, materiell wie immateriell. Fachjurys geben mit Designpreisen zwar klare Statements darüber ab, was sie unter gutem Design verstehen, der Gebraucher kann unter gutem Design etwas ganz anderes verstehen. Ähnlich wie bei Filmen oder Büchern, Modekollektionen oder Bauten bedingt eine gute Kritik nicht zwangläufig auch kommerziellen Erfolg.
Von Bewertern, Bewertungen und Bewertbarkeit
Ein Produkt erfüllt nicht nur technisch-praktische Funktionen [5], sondern beinhaltet auch ästhetische und symbolische Funktionen. Während die Bewertung von technisch-praktischen Funktionen relativ einfach, weil überprüfbar ist, lässt sich die Ästhetik eines Produktes nur eingeschränkt beurteilen, denn sie ist geschmacksabhängig. Geschmack wiederum ist das Ergebnis von Sozialisierung, er ist geschlechts-, nationalitäten- und milieuabhängig, und Bewerter sollten sich dessen bewusst sein. In der eingeschränkten Beurteilbarkeit von Ästhetik steckt ein Paradox, denn gerade die Ästhetik eines Produktes ist ja wesentliches Hauptunterscheidungsmerkmal zu anderen.
Noch schwieriger wäre eine Bewertung der symbolischen Funktionen [6]. Auf sozialer Ebene geht es hier um Gruppenzugehörigkeit und um Status. Auf individueller Ebene um die Gefühlsbindung an Objekte. Design ist gewissermaßen eine von mehreren möglichen Sprachen, die über verschiedenste Lebensstile und -auffassungen Auskunft gegen können. Klare, sachliche Gestaltung etwa steht für Rationalität, Aufgeschlossenheit, Modernität und Fortschritt, kann aber auch als emotionale Kälte interpretiert werden. Produkte sind Zeichen [7] eines Lebensgefühls, dem sein Besitzer Ausdruck verleiht. So gesehen kann der Einzelne eigentlich nur bewerten, ob er mit den zum Ausdruck gebrachten Botschaften des Besitzers, mit den Zeichen, einverstanden ist oder nicht.
Obwohl vieles dafür spricht, Design als im Prinzip unbewertbar zu sehen, versuchen Designinstitutionen mittels Designpreisen zu vermitteln, was gutes Design sein könnte. Dabei wird die Thematisierung und damit Bewertung emotionaler bzw. symbolischer Funktionen weitgehend ausgeklammert und so vermieden, mit moralischen Kategorien zu bewerten. Das war nicht immer so.
Der Schweizer Soziologe und Designkritiker Lucius Burckhardt etwa stellte 1977 normative Kriterien für ein neues Design zusammen2. Er fragte:
- Besteht es aus Rohstoffen, die ohne Unterdrückung gewonnen werden?
- Ist es in sinnvollen, unzerstückelten Arbeitsgängen hergestellt?
- Ist es vielfach verwendbar?
- Ist es langlebig?
- In welchem Zustand wirft man es fort, und was wird dann daraus?
- Lässt es den Benutzer von zentralen Versorgungen oder Services anhängig werden, oder kann es dezentralisiert gebraucht werden?
- Privilegiert es den Benutzer, oder regt es zur Gemeinsamkeit an?
- Ist es frei wählbar, oder zwingt es zu weiteren Käufen?
Für Lucius Burckhardt hat Gestaltung damit auch gesellschaftspolitische Forderungen zu erfüllen. Dieter Rams [8], einer der bekanntesten deutschen Produktdesigner und Jahrzehnte lang Chefgestalter der Braun AG, argumentiert 1990 in seinen „Zehn Regeln für gutes Design“ weniger politisch als vielmehr ästhetisch3:
Gutes Design
- ist innovativ.
- trägt zur Nützlichkeit des Produktes bei.
- ist ästhetisches Design.
- macht ein Produkt leicht verständlich.
- ist unauffällig.
- ist ehrlich.
- ist langlebig.
- ist konsequent – bis ins letzte Detail.
- ist ökologisch.
- ist so wenig Design wie möglich.
Aus Dieter Rams’ Worten geht hervor, dass gutes Design für ihn ästhetisch auf das nicht mehr Wegzulassende reduziert sein soll, eine Auffassung, die er mit Vielen teilt. Doch ist gutes Design wirklich „so wenig Design wie möglich“? Was ist gegen eine üppige Anmutung zu sagen? Die Erziehungswissenschaftlerin Doris Schumacher-Chilla etwa beobachtete, dass heute Emotionalität, sensuelle und ikonische Werte die rationalen und funktionalistischen Normen abgelöst hätten4.
Von externen Designwettbewerben und internen Designkriterien
Soll gutes Design zuallererst die Lebensqualität verbessern? Kann ein Gartenzwerg gutes Design sein, weil er seinen Besitzer erfreut? Kann man soziale und politische Aspekte bei der Designbewertung ausklammern? Was ist mit Zigarettenverpackungen oder Waffendesign? „Für mich hat Design wirklich Erfolg, wenn es zu einem Gespräch zwischen zwei Menschen anregt. Meiner Meinung nach ist es auch möglich, Objekte dazu zu verwenden, uns zum gegenseitigen Verständnis zu ermutigen“, bezieht der französische Designer Philippe Starck Stellung5.
Seit den 90er Jahren sind zunehmend marketingrelevante Überlegungen in die Design-Bewertung von Produkten gerückt. Der Rat für Formgebung etwa nennt als Bewertungskriterien unter anderen auch „Differenzierungsqualität zu Konkurrenzprodukten“ und „Marketingstrategie6“. Die Frankfurter Institution vergibt jährlich im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie die höchste nationale Designauszeichnung, den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. Im Einzelnen werden die eingereichten Produkte in vier Kategorien aufgeteilt und hinterfragt:
Gestaltungsqualität
Gibt es ein klares und eigenständiges Gestaltungskonzept und einen innovativen, ästhetisch und funktional überzeugenden Einsatz der gestalterischen Mittel?
Gebrauchswert
Ausgezeichnete Produkte müssen hohe Gebrauchstauglichkeit und einwandfreies Funktionieren aufweisen. Sie müssen sicher zu bedienen sein. Die Gebrauchsweise des Produktes muss klar visualisiert sein. Ästhetische und physische Lebensdauer stimmen überein.
Technische Qualitäten
Verwendung zeitgemäßer Medien, Materialien und Technologien, technische Prinzipien und Funktionen, Detail- und Verarbeitungsqualität.
Gesamtkonzept
Das Produkt soll sinnlich-geistig stimulierend sein und Erlebnisqualität bieten. Es muss Differenzierungsqualität zu Konkurrenzprodukten haben und in eine Marketingstrategie eingebunden sein. Umfeldbezug und Preisniveau sollen stimmen.
Produktsprache: Der Helm
Designprogramme
Wie Produkte organisieren?
Die Geschichte des Designs ist immer auch eine Geschichte der Organisation des industriellen Fertigungsprozesses. Denn Design [1] ist per definitionem an einen arbeitsteiligen Prozess geknüpft, in dem der Designer den Entwurf liefert. Voraussetzungen für das arbeitsteilige Produzieren ist eine rationalisierte Fertigung. Dies bedeutet, dass sowohl der Arbeitsablauf als auch die herzustellenden Produkte für die Bedingungen der seriellen Fertigung organisiert werden müssen. Bei allem kreativen Spielraum müssen Designer die Art der Fertigung in ihren Entwurf einbeziehen. Um montierbare bzw. später austauschbare Bauteile herstellen zu können, werden Maschinen und Werkzeuge benötigt, die gleich bleibend passgenau produzieren. Sie müssen daher ihrerseits fertigungsgenau, robust, verschleißarm und materialbeständig sein. Zweitens müssen ihre Abmessungen und Zubehörteile normiert sein, und zwar möglichst nicht nur firmenintern, sondern günstigstenfalls nach internationalen Standards. Weil ein großes Produktsortiment eine entsprechende Anzahl an Fertigungsmaschinen, Werkzeugen und Lagerhaltung braucht, und hohe Stückzahlen die relativen Herstellungskosten pro Produkt verbilligen, streben die meisten Unternehmen danach, mit möglichst wenigen unterschiedlichen Bauteilen ein größtmögliches Produktsortiment zu fertigen. Hier bieten sich Systemdesign, Typisierung und Mehrfachnutzungen an. Systemdesign funktioniert nach dem Baukastenprinzip. Das heißt, einzelne Bauteile können immer wieder anders miteinander kombiniert werden, so dass Variantenreichtum mit Hilfe weniger Teilen erreicht wird. Vor allem in der heutigen Automobilindustrie lässt sich eine Spielart des Systemdesigns, die Plattformbauweise ausmachen: Auf Basis einer immer gleichen Grundplattform werden verschiedene Produkttypen wie Fünftürer, Sportwagen oder Van mit unterschiedlichen Ausstattungen und Motoren montiert. Rationell ist auch das Prinzip, Funktionen [2] zusammenzufassen und auf ein Produkt zu vereinen, so dass Unternehmen nur ein Produkt für mehrere Zwecke vorhalten müssen.
Designkontext
Kontext – Wie ist Design vernetzt?
Produkte stehen nie für sich allein, sondern sind komplex vernetzt. Ähnlich konzentrischer Ringe lassen sich vom Gegenstand ausgehend immer weitere Kreise ziehen, will man die unterschiedlichen Beziehungen eines Produktes beschreiben. So stehen die Einzelteile eines Objekts untereinander in Zusammenhang, und das Produkt hat Wechselwirkungen auf sein Umfeld. Nicht zuletzt bezieht es sich auf den Nutzer. Produktgestaltung ist damit letztlich Prozessgestaltung, die den Umgang der Menschen mit den Dingen, aber auch den Umgang untereinander beeinflusst.
Mehr als die Summe der Einzelteile
Die meisten Produkte setzen sich aus einzelnen Teilen zusammen, die wiederum in Beziehung zueinander stehen. Daher müssen die einzelnen Bestandteile so gestaltet sein, dass sie als Einzelteile klar lesbar, also erkennbar sind und dennoch in einer ästhetischen Verbindung zu den weiteren Produktdetails stehen. Bei einem Bürostuhl etwa stehen Rollen, Fuß, Sitz oder Armlehne im Kontext zueinander. Um einen optischen Zusammenhang zu erzeugen, werden oftmals gleiche Farbtöne und ästhetisch ähnliche Formelemente gefertigt.
Produkt und Umfeld
Ebenso wie die einzelnen Elemente eines Bürostuhls zueinander in Beziehung stehen, steht dieser in Verbindung zu seinem Umfeld. Etwa zum Schreibtisch, wo weitere Produkte wie Telefon, Computer, Stifte, Akten und dergleichen versammelt sind. Das Makroumfeld Arbeitsplatz bildet so zahlreiche „Kooperationen“: Licht soll den Arbeitsplatz optimal beleuchten, Abfall muss gesammelt, Dokumente sollen bearbeitet und Papiere aufbewahrt werden. Dies bedeutet Leuchten, Papierkörbe, Stauraummöbel und dergleichen mit ihrem spezifischen Design. Je angeglichener die Gesamtästhetik der einzelnen Elemente untereinander ist, desto beruhigter und damit störungsfreier wird das Arbeitsumfeld sein. Dabei hat der Arbeitsort großen Einfluss auf die Wahl der einzelnen Produkte. Handelt es sich etwa um ein Großraumbüro, fällt die Ästhetik des Umfeldes anders aus als bei einem Home Office, wo wohnliche Aspekte naturgemäß im Vordergrund stehen. Auch ein Loft wird anders eingerichtet sein als eine Bürozelle.
Kontext Umwelt
Weil Design oftmals ein expliziter Teil der Unternehmensphilosophie ist, wirken Unternehmenskultur und – haltung unmittelbar auf Gestaltungslösungen und ihre Ästhetik. Und ebenso wie eine bestimmte Unternehmensphilosophie Einfluss auf Markenimage [1] und Produktgestaltung hat, bestimmen Arbeitsethos und Vorgehensweise von Designern deren Problemlösungen. Der Schweizer Stadtsoziologe Lucius Burckhardt bricht in diesem Zusammenhang eine Lanze dafür, in integrierten Komplexen zu denken, anstatt Einzellösungen zu finden, die die zugrunde liegende Problemstruktur [2] unangetastet lassen1. Er kritisiert, Designer teilten die Welt in Objekte ein anstatt nach Problemen. Nach Burckhardts Modell ginge es nicht darum, einzelne Gestaltungen etwa von Häusern, Verkehrsampeln und Kiosken zu optimieren, sondern den Komplex Straßenecke zu verbessern. Indem die Welt nach Gegenständen und nicht nach Problemen eingeteilt würde, wird sie in einer bestimmten Weise gestaltet. Burckhardt mahnt: „Auch das Nicht- Verändern der Institutionen ist eine Gestaltung.“
Designauftritte
Auftritte – Wie Design präsentieren?
Bis ein Produkt beim Nutzer ankommt, hat es einen langen Prozess [1] durchlaufen. Von der Idee über den Entwurf und die technische Entwicklung bis hin zur Markteinführung waren in der Regel etwa ein Dutzend Fachleute beteiligt (Techniker, Vertriebsleute, Marketingspezialisten, Controller usw.). Und natürlich sollen sich neue Produkte am Ende verkaufen. Als wichtiges Testfeld fungieren hier Messen. Messen haben für ein Unternehmen eine wichtige Doppelfunktion: Sie dienen erstens als Kommunikationsplattform und Selbstdarstellungsmöglichkeit, zweitens als Marktplatz und Testfeld für neue Produkte. Dabei sollen sowohl die ausgestellten Waren wahrgenommen werden, als auch die sie produzierende Marke. Obwohl Messestände meist nur wenige Tage aufgebaut bleiben, werden sie entsprechend ihrer Bedeutung mit hohem Aufwand geplant, gestaltet und in Szene gesetzt.
Wichtige Fragen bei der Planung des Messestandes sind: Welche Zielgruppen sollen angesprochen werden? Welche Botschaften sollen transportiert werden? Wie können Firmenauftritt und Produktauswahl unverwechselbar profiliert werden?
Design und Unternehmen
Designstrategien – Was bedeuten Produkte für Unternehmen?
Hinter jedem Produkt, auch dem alltäglichsten, stecken Unternehmenshaltungen und Designverständnisse – auch wenn sie auf den ersten Blick oft nicht sichtbar sind. Ein Unternehmen kann beispielsweise eine Dienstleistung oder ein Produkt entwickelt haben und zu guter Letzt einen Designer [1] beauftragen, dem Ganzen den letzten Schliff zu geben. Dieser Weg, zu einer Produktgestaltung zu kommen, kann durchaus brauchbar sein.
Andere Unternehmen jedoch fassen Design [2] weiter und verstehen sich als designorientiert. Das heißt, Designer werden hier von Anfang an in den Entstehungsprozess [3] eingebunden und entwickeln mit Technik, Marketing und Vertrieb gemeinsam eine neue Produktlösung. Designorientierte Unternehmen bewerten Design als Gestalt gewordene Firmenphilosophie. Oder mit den Worten von Otl Aicher, Gründer der legendären Hochschule für Gestaltung Ulm und verantwortlich für Firmenerscheinungsbilder, die zumeist jahrzehntelang in Gebrauch sind: „Das Erscheinungsbild ist nicht nur das Äußere. Es ist das Eigentliche. Man kann nicht existieren, ohne sich zu zeigen.“ Wie man sich zeigt, so wird man demnach dann gelesen. Gerade für mittelständische Unternehmen ist Design oft wesentlicher Unterscheidungsfaktor im Wettbewerb. Nicht von ungefähr sind im Mittelstand besonders viele designorientierte Unternehmen zu finden. Im Einheitsbrei der Produkte versuchen sie, sich durch eine klare Designbotschaft und ein schlüssiges Erscheinungsbild, wie etwa durch passende Logos, [4] zu profilieren und damit die Käufergunst zu erlangen. Sie haben dabei keine Mogelpackungen im Sinn, sondern sehen Gestaltung als komplexe und ganzheitliche Qualität, die nicht auf kurzfristige Wirkung aus ist. Deshalb verlangt eine designorientierte Haltung vernetztes Handeln in langfristigen Dimensionen.
Designorientierte Unternehmen versuchen, sich durch eine klare Designbotschaft und ein schlüssiges Erscheinungsbild zu profilieren und damit Absatz zu sichern und zu steigern. Sie bewerten Design als Transportmedium ihrer Firmenphilosophie. Eine designorientierte Haltung verlangt vom Unternehmen intern vernetztes Handeln und langfristiges Denken. Mit Designstrategien legen Unternehmen ihre Ziele und Haltungen in bezug auf das Produkt- und Kommunikationsdesign, die Gebäudearchitektur und den Internetauftritt fest.
Damit die Designstrategie schlüssig ist, muss das Unternehmen sich und seine Zielgruppen genau kennen. Im Entstehungsprozess [5] eines neuen Produktes werden Designer von Anfang an eingebunden und entwickeln mit Technik, Marketing und Vertrieb gemeinsam eine neue Lösung.
Der Designprozess – ein Problemlösungsprozess
Jeder Designprozess ist sowohl ein kreativer Prozess als auch ein Problemlösungsprozess:
- Ein Problem ist vorhanden und wird entdeckt;
- Informationen über das Problem werden gesammelt, ausgewertet und kreativ (schöpferisch) verknüpft;
- es entstehen Problemlösungen, die nach aufgestellten Kriterien beurteilt werden;
- die geeignetste Lösung wird realisiert (z.B. in ein Produkt überführt).
Das Spezifische am Designprozess ist (wie bereits erwähnt) die Bemühung des Industrial Designers, durch Entwerfen eines Industrieproduktes mit entsprechenden Eigenschaften eine Problemlösung zu finden, durch deren Gebrauch menschliche Bedürfnisse dauerhaft gedeckt werden können.
DIE VIER PHASEN DES DESIGNPROZESSES
Da sich ein Designprozess als äußerst komplexer Vorgang entwickeln kann (abhängig vom Umfang des Problems), erscheint es für dessen Betrachtung nützlich, den Gesamtvorgang in verschiedene Phasen zu gliedern, obwohl diese Phasen im realen Ablauf nie genau begrenzbar sind. Sie sind miteinander verwoben, es gibt ein Vor und Zurück.
1. PHASE: PROBLEMANALYSE
Problemerkennung
Die Entdeckung eines Problems bildet den Ausgangspunkt und die Motivation für den Designprozess, der dann in seinem Ablauf durch die Art des Problems vorbestimmt ist. Es wäre also die erste Aufgabe des Industrial Designers, Probleme zu erkennen, die mit den Möglichkeiten des Industrial Designs lösbar erscheinen. Bei der heutigen Organisation industrieller Produktion wird dem Industrial Designer aber die Aufgabe der Problemerkennung von der Unternehmensleitung oder den Spezialisten der Markt- und Verbraucherforschung abgenommen. Der Industrial Designer im Unternehmen hat in der Regel wenig Einfluss auf die Aufgabenstellung. Sein Problem besteht darin, für eine gestellte Aufgabe eine Lösung in Produktform zu erarbeiten.
Informationsbeschaffung, Problemanalysen
Wenn ein Problem als solches erkannt ist und die Absicht besteht, dafür eine Lösung zu erarbeiten, erfolgt die sorgfältige Analyse des Problems. Von seinem Umfang und von der Wichtigkeit seiner Lösung hängt es ab, ob sich die Analyse auf das eigentliche Problem mit seinen Teilaspekten beschränkt oder auch das Problemumfeld mit analysiert wird. In der ersten Phase des Designprozesses, der Problemanalyse, ist es aber in jedem Falle wichtig, alle nur erreichbaren Informationen zu sammeln und für eine Auswertung aufzubereiten… Alle Daten können als Basis wichtig sein, auf der die Lösung aufgebaut werden kann…
In einer Bedarfsanalyse müsste überschaubar werden, wie viele Personen an der ins Auge gefassten Problemlösung in Form eines Industrieproduktes interessiert wären. Davon macht die Leitung eines Industrieunternehmens im Hinblick auf den Markterfolg die Entwicklung eines solchen Produktes abhängig. Eng mit der Bedarfsanalyse verknüpft ist die Sozialbezugsanalyse. Hier wird untersucht, welche Beziehungen der mögliche Benutzer mit dem geplanten Produkt eingehen kann, von welchen sozialen Schichten die noch nicht genau bekannte Problemlösung benutzt würde und inwieweit die Problemlösung geeignet wäre, soziales Prestige zu stiften bzw. als Statussymbol zu dienen.
In der Umweltbezugsanalyse werden alle denkbaren Wechselbeziehungen zwischen der möglichen Problemlösung und der Umwelt, in der sie benutzt werden wird, aufgezeigt. Dabei handelt es sich um Vorhersagen aller Umstände und Situationen, welchen das Produkt während seiner Lebensdauer ausgesetzt sein könnte. Zum einen werden die Einwirkungen der Umwelt auf das Produkt analysiert (Witterung, Beschmutzung usw.), zum anderen die Einwirkungen des Produktes auf die Umwelt (Signalwirkung, Umweltbelastung usw.). Je nach Problemstellung kann es interessant sein, in einer Analyse die historische Entwicklung eines Produkttyps darzustellen, um daraus eventuelle Schlüsse für eine Neuentwicklung zu ziehen.
In einer Marktanalyse werden alle im Markt angebotenen Produkte eines Produkttyps überschaubar gemacht. Sie erhält für ein Unternehmen dann besondere Wichtigkeit, wenn die anstehende Problemlösung dahin zielt, ein vorhandenes Produkt zu verbessern und vom Angebot der Mitbewerber zu differenzieren. Der Vergleich der verschiedenen im Markt angebotenen Produkte erfordert gemeinsame Bezugspunkte, an denen die Produktkritik ansetzen kann. Um solche Bezugspunkte zu schaffen, muss der Industrial Designer das Produkt in seine Eigenschaften strukturieren. Nur wenn alle Einzelheiten bekannt sind, kann das Produkt durchschaut werden, sind Ansatzpunkte für eine Verbesserung gegeben. Daher wird diese Art der Analyse als produktorientiertes Analyseverfahren der Marktforschung (im Gegensatz zu verbraucherorientierten Verfahren) oder als vergleichende Produktanalyse bezeichnet. Solche vergleichenden Produktanalysen sollen Istzustände der bereits vorhandenen Produkte darstellen, ihre Schwächen herausstellen und Sollwerte für die Verbesserung des zu entwickelnden Produktes aufstellen…
Die Funktionsanalyse ist eine Methode zur Strukturierung der technischen Funktionseigenschaften eines Produktes, durch die seine Funktionsqualitäten überschaubar werden. Sie gibt Auskunft über die technische Funktionsweise eines Produktes …Die Arbeitsweise eines Produktes kann durch rationale Prüfverfahren wie Messen, Wiegen, Röntgen, Dauerbelastung usw. geprüft werden. … Durch die Funktionsanalyse wird das Produkt in seine Teilfunktionen zerlegt. Ein Mittel für die Darstellung ist der »Topographische Baum«. In diesem graphischen Bild werden alle Teilfunktionen und deren Nachbarschaftsbeziehungen in eine logische Rangfolge gebracht. Die Abhängigkeiten der Teileigenschaften werden festgehalten und nach Komplexitätsgraden geordnet. Durch dieses Verfahren werden selbst komplexe Industrieprodukte einer objektiven Beurteilung zugängig gemacht. Dies ist wichtig für die Frage nach den Möglichkeiten der Verbesserung eines Produktes.
Ziel der Strukturanalyse ist das Durchschaubarmachen der Baustruktur eines Produktes, das Aufzeigen der strukturellen Komplexität. Aufgrund der Analyse der Baustruktur eines Produktes kann entschieden werden, ob die Anzahl der Bauteile reduziert werden kann, ob Bauteile zu Baugruppen zusammengezogen werden können, kurz, wie die technologische Reife eines Produktes verbessert werden kann.
In einer Gestaltanalyse werden alle Gestaltmerkmale eines Produktes aufgezeichnet und mit den Varianten verglichen. Es geht also darum, innerhalb einer Designproblem-Analyse mit Hilfe der Gestaltanalyse die ästhetische Erscheinung vorhandener Produkte zu untersuchen, um daraus Schlüsse für eine Neugestaltung ziehen zu können… Bei umfassender Ausführung kann eine Gestaltanalyse auch Baukasten für formale Detaillösungen des neuen Produktes sein, wenn alle möglichen formalen Lösungen aufgezeichnet werden. In die Gestaltanalyse werden meist auch Farbgebung, Oberflächenausbildung usw. einbezogen…
Weitere wichtige Verfahren der Designproblem-Analyse sind die Analyse von verwendeten Materialien und möglichen Herstellungsverfahren. Ferner muss geprüft werden, inwieweit mögliche Problemlösungen durch Patente, Bestimmungen und Normen beeinflusst werden.
Bei Produkten, die Teil eines Systems sind, wird durch eine Produktsystemanalyse ermittelt, inwieweit eine Wechselbeziehung zwischen den Systemteilen besteht und in welcher Weise diese Tatsache das einzelne Produkt beeinflusst. Art des Vertriebs, Montage des Produktes, Kundendienst und Wartung sind weitere Aspekte, die bei einer anstehenden Problemlösung beachtet werden müssen.
Problemdefinition, Problemklärung, Zieldefinition
Durch die Sammlung allen verfügbaren Wissens und die Vermehrung spezifischen Wissens aufgrund analytischer Verfahren wird allmählich das Problem mit seinem Umfeld überschaubar, und es wird möglich, das Problem umfassend zu definieren. Die Definition des Problems und die Visualisierung aller Sachverhalte sind wichtig, wenn am Designprozess mehrere Personen beteiligt sind. Dies ist bei der Entwicklung und Gestaltung von Industrieprodukten im Industrieunternehmen fast immer der Fall, eine umfassende Problemanalyse und die Darstellung der Fakten sind daher unumgänglich.
Ziel der Problemdefinition ist die Offenlegung des Problems, die Verbalisierung und Visualisierung aller Gedanken und analytischen Ergebnisse, die das Problem diskutierbar machen. Durch die Problemdefinition ergibt sich die Problemklärung, wobei alle am Designprozess Beteiligten Einblick in die anstehende Problematik erhalten. Nun ist auch ein Urteil über Wichtigkeit und Unwichtigkeit der Fakten möglich. Alle Ergebnisse der Designproblem-Analyse können nun als Anforderungen an die neue Problemlösung formuliert und mit Wertigkeiten versehen werden. Das Festlegen der Wertigkeiten der produktbeeinflussenden Faktoren kann mit Hilfe eines Verknüpfungsverfahrens geschehen. Durch vorhergegangene Darstellung der Beeinflussungsfaktoren entstehen die Ziele, die durch die Aktion im kreativen Prozess verwirklicht werden sollen. Problemdefinition und Problemklärung sind neben Zieldefinition die Auslöser des kreativen Entwurfsprozesses.
2. PHASE: PROBLEMLÖSUNGEN
Nachdem in der ersten Phase des Designprozesses das Problem mit seinem Umfeld analysiert wird, werden in der zweiten Phase Problemlösungen produziert. Es ist die Phase der Ideenproduktion durch Rückblick auf die analytischen Ergebnisse und durch Vorausschau auf mögliche Lösungen… Es ist die Phase der Intuition, der Eingebung von Ideen aus dem scheinbaren Nichts, die auch als die eigentliche kreative Phase bezeichnet wird…
Wahl der Problemlösungsmethoden
Für die Produktion von Problemlösungen sind zwei verschiedene Arten des Vorgehens möglich, die aber auch als Mischformen auftreten können:
– Versuch und Irrtum
– Warten auf Inspiration
Dies sind Lösungswege, die oft von Künstlern bevorzugt werden. Bei der Suche nach Problemlösungen für Gebrauchsprodukte durch den Industrial Designer bietet sich der organisierte Zugang zur Problemlösung an. Beim organisierten Suchen von Problemlösungen können geeignete Methoden gewählt werden, um mit wenig Zeitaufwand gezielt zu dem anstehenden Problem eine brauchbare Lösung zu finden…
Ideenproduktion, Problemlösungen
Ideenproduktion ist das Erwägen der verschiedenen Möglichkeiten zur Lösung des anstehenden Problems. Wichtig ist dabei die vorübergehende Trennung von den in der analytischen Phase ermittelten Faktoren, die ins Unbewusste zurückgedrängt werden sollten. Dies fällt dem Industrial Designer oft sehr schwer, weil die Problemanalyse meist mit sehr viel Zeitaufwand erstellt wurde und es unsinnig erscheint, in der kreativen Phase all das gesammelte Wissen zu verdrängen. Zu intensives Denken an die Beeinflussungsfaktoren behindert aber den kreativen Vorgang der Ideenproduktion. Wichtig ist, dass in dieser Phase die Lösungen noch wenig bewertet werden. Vorerst muss noch mit einer gewissen Naivität nach weiteren möglichen Lösungen für ein Problem gesucht werden. Die Technik dieser Phase ist die Assoziation von Ideen, die zu immer neuen Gedankenkombinationen führt. Dieser Vorgang kann zwischenzeitlich durch Rückkopplung mit dem analytischen Material immer aufs Neue provoziert werden. Es findet also laufend ein Abstandnehmen und ein Sichnähern statt. In dieser kreativen Phase ist es für den Industrial Designer wichtig, Ideenskizzen oder Hilfsmodelle von allen erdachten Prinziplösungen anzufertigen. Auf diese Art können alle neuen Kombinationen als Alternativen gesammelt und für die Bewertungsphase bereitgestellt werden.
3. PHASE: PROBLEMLÖSUNGSBEWERTUNG
Einsicht in die Lösungen, Selektionsvorgang
Wenn in der Phase der Problemlösungsproduktion alle Ergebnisse überschaubar gemacht, d. h. durch Skizzen oder Hilfsmodelle visualisiert wurden, werden diese nun in der Phase der Problemlösungsbewertung vergleichbar. Es erfolgt die plötzliche Einsicht in die vorliegenden Lösungen. Der Designer hat dann das »Aha-Erlebnis«, bei dem sich das ausgebreitete Ideenmaterial zu einem sinnvollen Ergebnis kristallisieren lässt. Aus den erarbeiteten Alternativen kann nun im Vergleich mit den vorher aufgestellten Sollwerten die brauchbarste Lösung ermittelt werden.
Bewertungsvorgang
Für die Bewertung von Designlösungen ist es wichtig, dass gegen Ende der analytischen Phase des Designprozesses die Anforderungen an das neue Produkt anhand des analytischen Materials festgehalten und diese Fakten mit Wertigkeiten belegt wurden. Nur so kann der Industrial Designer die beste Lösung aus den Alternativentwürfen im Hinblick auf den Benutzer auswählen. Im Industrieunternehmen geschieht dies in der Regel durch alle an der Produktplanung, Produktentwicklung und dem Produktvertrieb beteiligten Bereichsleiter.
… Für die Bewertung von neuen Industrieprodukten gibt es zwei verschiedene Maßskalen, die sich als Fragen formulieren lassen: Welche Bedeutung hat das neue Produkt für den Benutzer, für bestimmte Benutzergruppen, für die Gesellschaft?
Welche Bedeutung hat das neue Produkt für den finanziellen Erfolg des Unternehmens im Markt?
Alle Bewertungskriterien sind an diese beiden Dimensionen gebunden, und es ist von der Zielsetzung der Produktentwicklung abhängig, wo das Schwergewicht der Entscheidungen liegt.
4. PHASE: PROBLEMLÖSUNGSREALISATION
Der letzte Schritt innerhalb des Designprozesses ist die Konkretisierung der ausgewählten besten Problemlösung. Dabei wird diese nochmals überarbeitet und vervollkommnet. Die für das gestellte Problem beste Lösung in Form eines Industrieproduktes wird in verschiedenen Stufen nun so behandelt, dass ein serienreifer Prototyp entsteht. Konstruktion und struktureller Aufbau des Produktes werden vom Konstrukteur genau fixiert. Der Industrial Designer arbeitet die beste Lösung bis in die Details aus. An einem Gerät werden z.B. Radien und Flächenspannungen aufeinander abgestimmt, Bedienungselemente oder Skalen genau festgelegt. Das Ergebnis ist meist ein Anschauungsmodell mit allen notwendigen Zeichnungen und erarbeiteten Texten. Anhand dieser Unterlagen wird in Industrieunternehmen auf höchster Ebene eine abschließende Lösungsbewertung durchgeführt und entschieden, ob das erarbeitete Ergebnis produziert wird.
Der Designprozess als Stufenmodell
Phase 1: Analyse zur Problemerkennung:
- Was ist das Besondere?
- Daraus die Aufgabe ableiten
- Dann Recherche und Informationen sammeln:
Über Stimmungsbilder (“Mood-Boards”) erste Studien anfertigen, dabei den Ist-Zustand analysieren und letztlich einen ersten skizzierten Entwurf mit Anforderungsliste (“Pflichtenheft”) ausarbeiten.
Phase 2: Konzept zugunsten von verschiedenen Lösungsvarianten
- Die einzelnen Funktionen gliedern
- Übergeordnete Lösungen, auch für Teile, suchen.
- Varianten zu den einzelnen Teilen und dann zum Ganzen ausarbeiten.
- Diese Varianten im Team bewerten.
- Den so gefundenen Aufbau festlegen.
Phase 3: Entwurf zugunsten der Problemlösung.
- Zuerst Skizzen, dann Entwürfe im Maßstab zeichnen.
- Modelle im Maßstab bauen,
- die Entwürfe anhand der Modelle bewerten,
- danach den finalen Entwurf festlegen.
Phase 4: Ausarbeiten des Entwurfs
- Details ausarbeiten, dann die
- Gesamtgestalt optimieren, im Team bewerten und korrigieren lassen.
- Hinweise für die Produktion erstellen, dabei
- Vorgaben der Technik und betriebswirtschaftliche Bestimmungen beachten.
Phase 5: Präsentation
Das Modell wird als Prototyp mit allen erklärenden Zeichnungen und Beschreibungen vorgestellt; die Einlösung der Vorgaben aus der Analyse sowie Alternativen werden vorgestellt. Die Entscheidungen werden begründet, mögliche Hinweise für das Marketing etc. werden gegeben.




