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Ikonen des Design - vorgestellt von den Creativen Einrichtern


Designklassiker
Modern und wertvoll wie nie


Sie sind seit Jahrzehnten modern und heute wertvoll wie nie: Designklassiker. Auf dem Möbelmarkt beweisen sie sich gegen kurzlebige Trends und überzeugen durch zeitlos modernen Formen, Funktionalität und erstklassige Qualität. Sie lassen sich überall integrieren und geben einer Wohnung oft den letzten Schliff. Mit Möbeln wie dem „Adjustable Table“ von Eileen Gray (1927), dem „Lounge Chair“ und dem „Alu Chair“ von Charles und Ray Eames (1956), der Liege „LC4“ von Le Corbusier (1928) oder den Leuchten „WA24“ und „WG24“ von Wilhelm Wagenfeld (1924) wurde Designgeschichte geschrieben. Den Designern ging es dabei gleichermaßen um Ästhetik und um Funktionalität. Sie experimentierten mit neuen Materialien, um optimale Qualität zu erlangen. Die zum Teil fast 100 Jahre alten Entwürfe werden heute wie damals nur mit erstklassigen Materialien produziert und haben dadurch eine extrem lange Lebensdauer.
Doch die hochwertigen Möbel sind nicht nur Highlights in Wohnzimmer, Büro oder Hotellobby: Für ihren Besitzer sind sie echte Kapitalanlagen. Originalstücke aus der ersten oder einer limitierten Produktionsserie erzielen heute auf Auktionen hohe Preise. Und auch Originale von autorisierten Herstellern, die die Möbel nach Originalentwürfen fertigen, lohnen sich. Der Verband creative inneneinrichter analysiert jährlich anhand der Verkaufspreise die Wertentwicklung der zehn gängigsten Designklassiker in seinem „Klassiker-Index“ und stellt fest: Jedes Jahr steigt der Wert dieser Stücke weiter an. Und durch die Qualität der Möbel ist garantiert, dass der Besitzer sie ohne Verlust weiterverkaufen kann.
Doch das gilt nur für die Originale. Viele Käufer wissen nicht, dass auch Designmöbel gefälscht werden. Ungefähr ein Drittel der Klassiker auf dem Markt sind Plagiate. Optisch unterscheidet sich die Kopie oft kaum vom Original. Doch genaues Hinsehen lohnt sich, denn die Fälschung erreicht niemals die Qualität der Originale. Oft aus minderwertigen Materialien billig produziert, weisen Plagiate schon nach kurzer Zeit Gebrauchsspuren auf, können nicht repariert werden und eignen sich bald darauf nur noch für den Sperrmüll. Deshalb kennzeichnen die Möbelhäuser der creativen inneneinrichter  Designstücke mit Echtheitssiegel und -zertifikat. Die streichholzschachtelgroße Plakette kann – ähnlich der TÜV-Plakette – nicht übertragen werden und gibt den Kunden die Sicherheit, in einen echten Klassiker investiert zu haben.

Horst Seipp
Ehrenvorsitzender der creativen inneneinrichter (ci)

 

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Einstelldatum: Februar 2009