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Design+Emotion

Hier finden Sie verschiedene Materialien zur Produktsprache, die vom Badischen Landesmuseum Karlsruhe veröffentlicht wurden. Klicken Sie auf die unten einfach auf die Titel und laden sich das entsprechende PDF herunter oder hören Sie in verschiedene Medien hinein.


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„Gun collection“: Lounge Gun, Table Gun, Bedside Gun
Entwurf: Philippe Starck; Hersteller: Flos, Bovezzo, 2005


Designprodukte müssen schon lange mehr als eine nur praktische Funktion erfüllen. In gesättigten Märkten sind sie wesentliche Helfer in der sozialen Kommunikation und unersetzbare Spiegelflächen für die Identität des Individuums im sozialen Geflecht seiner Mitmenschen. Mit Produkten versichern wir uns in unserem Selbstbild, mit Produkten, Marken, Konsumstilen, Kleidung etc teilen wir mit, wer wir sein wollen, wie wir uns selbst sehen und wie wir von anderen wahrgenommen werden wollen.

Produkte haben auf der Grundlage ihrer ästhetischen und symbolischen Funktionen mit den damit verknüpften psychologischen Mechanismen eine weit reichende soziale und kulturstiftende Funktion.

All dies wurde in der gründlich recherchierten Ausstellung "Design+Emotion" von Heidrun Jecht M.A., für das Badische Landesmuseum Karlsruhe mit zahlreichen Designobjekten demonstriert.
Mit wesentlichen Abschnitten der theoretischen Begründung und anschaulichen Designobjekten unserer Zeit kann hier die Ausstellung und ihre Thesen nachgezeichnet werden.


TEXTE UND MEDIEN



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Voll im Trend: Emotionen und „Emotional Design“

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Emotionen sollen durch das Design angesprochen oder auch erst geweckt werden; Begriffe wie „Emotional Design“ lassen aufhorchen.   // PDF laden




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Neugier – Reize im Produktdesign
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Mit Neugier reagiert der Konsument auf überraschende Reize des Designs.   // PDF laden




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Lass´ Dich überraschen – Produktdesign wider die Norm

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Überraschungen durch Ungewohntes, bewusste Regelverstöße gegen die Norm – all dies zieht den Blick (und Kaufwunsch?) auf die Designobjekte.   // PDF laden




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Von Kreaturen und anderem Getier
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Produkte, die uns erheitern oder die ganz deutlich der Formsprache aus der Tierwelt entlehnt sind, lösen rasch und zielsicher Emotionen beim Betrachter und Konsumenten aus.   // PDF laden




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Schauerlich! Unbehagen und Ekel
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Doch auch das Gefühl von Ekel und Schmutz oder Abwehr wird in der Produktsprache eingesetzt.   // PDF laden




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Wohlbehagen

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Angenehme Gefühle werden durch Produkte ausgelöst, die besonders im Wohnumfeld Wohlbehagen stiften und in einer rauen Welt einen Moment des zufriedenen Rückzugs gestatten.   // PDF laden




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„Nur für mich und so wie ich es will!“ – Produkte fürs Ego

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Wie können industriell oder seriell gefertigte Produkte das Bedürfnis nach Individualität und Originalität in einem Massenmarkt zufrieden stellen? Durch einen Beitrag zur modifizierenden Gestaltung durch den Benutzer. Hier können die Produkte nicht nur – wie beim Prinzip "IKEA" – zusammengesetzt werden, sie werden abgewandelt, mit Muster und Farben aus einer definierten Palette versehen.  // PDF laden




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Aus Erfahrung gut!

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Marken bauen über lange Jahre ihren Qualitätsanspruch auf, sie suggerieren uns mit ihrem langlebigen Namen und nur geringfügig verändertem Erscheinungsbild Beständigkeit auf gleich bleibendem Niveau. Warum sollte der Konsument dem Bewährten untreu werden?   // PDF laden




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Freude und Enttäuschung
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Produkte, die Freude im Anschauen oder der ganz praktischen Benutzung auslösen, bleiben in guter Erinnerung, auch Ärger und Enttäuschung bleibt in Erinnerung – Freude und Enttäuschung steuern als Emotionen den Kauf und den Umgang mit Produkten. Aus Erfahrung gut!   // PDF laden




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Das Ohr kauft mit

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Visuelle Botschaften, das Anfassen, das Erspüren von Oberflächen bestimmen sicherlich den Eindruck von einem Produkt und prägen unsere Emotionen gegenüber der Warenwelt ganz entscheidend. Doch das Hörerlebnis und die damit verknüpften Assoziationen und Erinnerungen dürfen nicht unterschätzt werden. Große Firmen haben deshalb eigens Sounddesigner, die den Klang der Produkte bestimmen. Am Beispiel der Geräuschvariationen eines Föns der Firma Braun wird klar, wie sehr die Funktionsgeräusche unsere Bewertung eines Produktes leiten.

Einstelldatum: April 2009