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Design in der DDR

Harry Lehmann



DIE ÄSTHETISCHE WENDE




Auzug aus den Lettre International (Heft 86/2009)
siehe:
http://www.lettre.de/archiv/86-Lehmann.html

(...)  In den siebziger Jahren hatte man in Ostdeutschland die Nachkriegszeit überwunden. Der VIII. Parteitag der SED 1971 reagierte auf die veränderte Bedürfnislage der Bevölkerung, indem er die Produktion von Konsumgütern und die Steigerung des Lebensstandards zum politischen Ziel erklärte. Es wurde ein Wohnungsbauprogramm beschlossen, durch das in den folgenden zwanzig Jahren 2 Millionen Plattenbauwohnungen errichtet wurden – die mit den entsprechenden Gardinen, Lampen, Tischen, Couchgarnituren, Tapeten, Haushaltsgeräten, Fernseh- und Radiogeräten eingerichtet werden wollten. So entstand ein Spielfeld für millionenfache Konsumentscheidungen, die aber weniger durch die Kaufkraft als durch das beschränkte Sortiment limitiert waren. Dieser Entwicklung konnte der real existierende Sozialismus nicht länger folgen. Er war prinzipiell nicht imstande, die grenzenlose Ausdifferenzierung von Konsumgütern durch Werbung, Mode, Verpackung und Design mit zu vollziehen; er konnte dem Arbeiter soziale Sicherheit bieten und ihn in den Stand eines Konsumbürgers versetzen, doch er war außerstande, die einmal geweckten Konsumwünsche auch zu erfüllen (...)

(Verlinkungen mit freundlichem Einverständnis des Verfassers)

Wenn Sie diese Kurzfassung weiterlesen möchten, klicken Sie hier: http://www.lettre.de/archiv/86-Lehmann.html
Wenn Sie den vollständigen Aufsatz aus den Lettres International lesen möchten, klicken Sie hier: http://www.harrylehmann.net/neu/wp-content/uploads/2009/05/lettre_Ästhetische-Wende.pdf

Einstelldatum: Januar 2010